Eierlegende Woll-Milch-­Sau-Test

WordPress bietet viel.

Out-of-the-Box gibt es eine Seiten- und Artikel-Verwaltung. Auch komplexere Benutzerrechte und Drag&Drop-Seitenmanagement lassen sich einfach über entspr. Plugins erweitern.

Was liegt näher als ein Versuch, die WordPress-PHP-Klassen für den Datenbank-Zugriff für ganz individuelle Anwendungsdaten in Anspruch zu nehmen?
Die ersten Tests verliefen überraschend gut.

Nötig war die Anpassung eines WordPress-Themes. Das Look&Feel der Anwendung samt Navigationsstruktur war schnell entworfen. Der Einbau bereits vorhandener PHP-Skripte zur Report-Darstellung verlief relativ glatt. Definitionen in den CSS-Dateien stellten keine besondere Herausforderung dar. Die gefürchteten Cross-Browser-Kompatibilitäts-Tests stehen allerdings noch aus. Es ging ja um ersten Eindruck eines Schnellschusses. HTML- und CSS-Validator zeigen grün. Gut so! Und das ist bei Web-Applikationen schon erwähnenswert.

Die angestrebte Trennung von Funktionalität, Inhalt und Optik ließ sich (bisher) mit wenigen Kompromissen einhalten.

Dickere Bretter zum Bohren sind:

  • Die Programmierung der Eingabe-Formulare,
    Die WordPress-Plugins (cForms udgl.) sind leider spezialierst auf Kontakt-Formulare – und daher beschränkt. Sie bieten kaum Datenbank-Integration
  • die feinkörnige (datenfeldbezogene) Rechtevergabe,
    Zugriffsrechte auf Preise / Kunden-Adressen / Projekt-Daten sind schon sehr “sensible” Bereiche.
  • PDF-Ausgabe …

Der folgende Schritt ist die Integration von AJAX für das Web-2.0-Feeling. Ob eine Eigenentwicklung oder die WordPress-Bordmittel genutzt werden, ist noch offen.

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